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Home » Blog » Der Online-Hundekongress 2026 im Blog

Der Online-Hundekongress 2026 im Blog

Am 02.-07. Oktober 2026 war es wieder einmal soweit: Der 8. kostenlose Online-Hundekongress* ging an den Start!

Es ist immer wieder ein Erlebnis, wenn Organisatorin Ariane Ullrich über 30 Hunde-Fachleute (die üblicherweise für einen respektvollen, freundlichen Umgang mit dem Hund stehen) zusammen trommelt und sie zu ihren jeweiligen Spezialthemen interviewt. Auch wir waren wieder dabei, mit dem Mitmach-Live-Workshop „Wir bauen eine Neugiermaschine“.

 

Und: Wie immer haben wir den Kongress im Blog begleitet und tragen an den Kongresstagen und danach hier auf dieser Seite „Wissensschnipsel“ aus den von uns geschauten Interviews und Webinaren zusammen – die Seite wächst also noch.

Hundekongress und Kongress-Videos schauen - wie geht das?

An jedem der Kongresstage werden 6-8 Interview-Videos und Webinare für jeweils 24 Stunden zum kostenlosen Anschauen freigeschaltet. Zum Erhalt der Video-Links ist ein vorheriges (kostenloses) Anmelden zum Kongress-Newsletter* erforderlich. Für zeitlich unbegrenzten Zugriff auf die Videos und Webinare besteht ab Kongressbeginn die zusätzliche Möglichkeit, das optionale Kongresspaket mit zahlreichen Bonusmaterialien käuflich zu erwerben (in diesem Fall: Bis einschließlich Sonntag, 11.10.2026 noch zum stark ermäßigten Preis von 79,95 €, danach deutlich teurer 199,95,- €). Tipp: SPASS-MIT-HUND-Leserinnen und -Leser, die beim Bezahlvorgang im Hundekongress-Shop* den Gutscheincode SPASSMITHUND26 eingeben, erhalten einen Rabatt von 10 % .

Und hier folgt der Überblick über die Kongresstage, Tag für Tag wachsend. Wann immer wir ein Video schauen, tragen wir Wissenswertes daraus zusammen. Wir empfehlen natürlich ausschließlich Interviews, deren Referent:innen sich explizit für einen freundlichen und respektvollen Umgang mit Hund wie Mensch stark machen!

Kongresstag 1

Das stand auf dem Sendeplan:

Und diese Interviews haben wir während des Kongresses geschaut.

Dr. Annika Bremhorst: Die Hundebedürfnispyramide

„Wärst du gerne dein eigener Hund?“ Diese Frage ist ebenso einfach wie genial um uns Zweibeiner anzustupsen, über Bedürfnisse, Haltungsbedingungen und Umgang mit unseren Hunden nachzudenken. Denn: Grade weil unsere Fellnasen so unglaublich abhängig von uns sind (gibt es überhaupt ein anderes Tier auf dieser Welt, das nicht mal selbst darüber entscheiden kann, wann es auf die Toilette darf???), sind wir in besonderer Verantwortung für ihr Wohlergehen. Und: Je mehr wir über die Bedürfnisse unserer Hunde wissen und berücksichtigen, desto besser geht es dem Vierbeiner, desto besser sind Befinden und Verhalten.

Das erste von uns geschaute Interview im Online Hundekongress zwischen Ariane Ullrich und Wissenschaftlerin und Verhaltensforscherin Dr. Annika Bremhorst war bereits ein Highlight. Die beiden haben außerdem eine geniale Poster-Kampagne gestartet, um die Bedürfnisse der Vierbeiner sichtbar zu machen – und die komplexen Erkenntnisse der zugrunde liegenden Studien von Karen E. Griffin vereinfacht und übersichtlich darzustellen. Gerne rühren wir mit die Werbetrommel, dass dieses (in Arianes hundwerkszeug-Shop kostenlos herunterladbare) Poster demnächst an vielen Orten, an denen Hundeleute sind, zu sehen ist!

Dr. Patrick Blättler Monnier: Schmerz und Verhalten

Hunde empfinden Schmerzen genau so wie wir Menschen. Und: Genau wie wir (und auch mindestens genau so häufig wie wir) leiden sie unter Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Rückenschmerzen, Bauchschmerzen, Gelenkschmerzen und so weiter. Bloß: Weil sie nicht mit Worten darüber reden können, dass etwas nicht stimmt, übersehen wir Schmerzen bei unseren Vierbeinern oft. Und bringen sie nicht damit in Verbindung, wenn der Hund plötzlich Verhaltensänderungen zeigt (z.B. viel ruhiger oder viel lebhafter ist als sonst oder ungehalten gegenüber Artgenossen oder Menschen reagiert), ungewohnt riecht (z.B. nach Käsesocke bei Cauda Equina), an bestimmten Körperstellen strubbelig wird oder sich auffällig immer wieder bestimmte Körperteile beleckt.

Das Interview mit Dr. Patrick Blättler Monnier, Tierarzt für Orthopädie und Schmerztherapie beim Hund, gehört definitiv zu den fachlichen Schwergewichtern beim Hundekongress. Es hat einmal mehr dafür sensibilisiert, wie wichtig es ist, unsere Hunde genau zu beobachten und vor allen Dingen bei Auffälligkeiten aktiv zu werden: Den eigenen Tierarzt zu konsultieren, im Zweifelsfall den Fachtierarzt hinzuzuziehen (das ist wie mit Hausarzt und Fachärzten beim Menschen) und erforderlichenfalls auch nicht vor einer Schmerztherapie zurückzuschrecken.

Wer mehr darüber lesen will: Im Hundeorthopädie Blog von Dr. Patrick Blättler Monnier gibt’s spannende Artikel zu Themen wie Bewegung, Prävention und Schmerztherapie bei Hunden. Und bei SPASS-MIT-HUND haben wir häufige Schmerzsignale beim Hund, auf die wir achten sollten, ebenfalls in einem Artikel zusammengefasst.

Kongresstag 2

Das stand auf dem Programm:

Das haben wir während des Kongresses geschaut:

Anja Petrick: Verlässlichkeit im Leben mit Hund

Es liegt in der Natur der Hunde, dass sie gerne mit uns Menschen kooperieren! Dass sie es tatsächlich tun, dazu kann ich durch mein eigenes Verhalten maßgeblich beitragen. Verhalte ich mich wie eine Vertrauensperson? Bin ich fair, freundlich und berechenbar? Im Gespräch zwischen Ariane Ullrich und Anja Petrick beim Hundekongress gibt’s dazu eine Menge Impulse, denen wir uns gerne anschließen. Was uns besonders am Herzen liegt:

  • Der wohlwollende Blick auf den Hund. Je nachdem, welche Brille ich aufhabe, kann die Bewertung von Verhaltensweisen völlig unterschiedlich ausfallen: Ich kann mich provoziert fühlen und mich ärgern. Oder ich kann mitfühlend und entspannt damit umgehen und wertneutral auf Ursachensuche gehen, wenn etwas nicht klappt. Uns kam dabei die ängstliche und frisch adoptierte kleine Hündin aus der Tierheim-Verhaltenssprechstunde in den Sinn, die ihren Menschen in der Wohnung überall hin folgte. Die wertneutrale und empathische Sicht: Dass der Vierbeiner in der Phase des Umbruchs und der Orientierungslosigkeit nicht entspannt im Raum zurückbleibt, während die neuen Bezugspersonen woanders sind, ist mehr als nachvollziehbar – lass sie einfach machen. Der befolgte Rat aus der Tierarztpraxis: „Der Hund will dich kontrollieren, das musst du unterbinden. Binde ihn ans Regal an, damit er dir nicht folgen kann“ (ja, tatsächlich…). Die Folge: Ärger, Frust und Unsicherheit auf beiden Seiten statt Empathie und Zuneigung. Jeder kennt solche Beispiele, und das ist wirklich schlimm.
  • Der achtsame Blick auf mein Verhalten: Bin ich so fair, freundlich und berechenbar, wie es eine Vertrauensperson sein sollte? Kündige ich Übergriffiges (Beispiele: Hochheben, erforderliches Wegziehen, Rausdrehen einer Zecke, …) vorher durch ein Wort an? Ist, das, was ich grade mit dem Hund mache oder von ihm verlange, tatsächlich erforderlich (Beispiele: ihn hochscheuchen, wenn im Weg liegt; ihn von der spannenden Schnüffelstelle wegziehen; Sitz auf dem nassen kalten Hundeplatz verlangen, …)? Und immer wieder ein Thema: Wie sorgsam gehe ich mit der Leine um – habe ich immer im Hinterkopf, dass ein lebendiger, schmerzempfindlicher Körper daran hängt?

Und immer wieder verrückt, wie einfach es doch ist: Dies zu beachten, macht Hunde „gehorsamer“, kooperativer, verlässlicher!

Dr. Janey May: So belohnst du erfolgreich

Über Belohnung haben wir gefühlt schon oft diskutiert. Und müssen es wohl auch immer noch, denn grade in Bezug auf Futter halten sich hartnäckig der Mythos „Belohnung ist Bestechung“ und die Befürchtung „Muss ich lebenslang belohnen?“.

Janey May lädt hier zu einem Perspektivwechsel ein, der von „empathischem Wohlwollen“ geprägt ist: Ist es nicht fair, dem Hund das Klarkommen in der Menschenwelt zu erleichtern? In einer Welt, die so viele Verhaltensweisen von ihm verlangt (Beispiele: Gehen an kurzer Leine, Verzicht auf Jagdverhalten, grenzenlose Besucherfreundlichkeit, …), die er als freier und selbstbestimmt lebender Hund nie zeigen würde? Macht es nicht Sinn, seine Kooperation zu honorieren, damit er schneller lernt und gerne mit uns zusammenarbeitet?

Dass als Belohnung Futter oft die erste Wahl ist, hat praktische Gründe: Es ist aus Hundesicht attraktiv, handlich, schnell zu überreichen, und dazu auch noch irre flexibel in der Darreichungsform (geben, werfen, kegeln, belauern, verstecken,…).

Und bei Hunden, die kein Futter nehmen? Die Bereitschaft, Futter zu nehmen, sagt etwas über den emotionalen Zustand aus und hat oft etwas mit der Erregungslage zu tun. Das zu wissen, ist sehr praktisch. Denn: Wann immer der Hund kein Futter mehr nehmen kann, dann kann er meist auch nicht mehr denken. Oft liegt es an uns Menschen, dann die Lernsituation anzupassen: mehr Abstand zu den anderen Hunden auf dem Hundeplatz, eine kleine Pause zwischendurch, weniger Ablenkung, eine ruhigere Umgebung und so weiter.

Und grundsätzlich gilt: Alles, was der Hund tun oder haben möchte, kann eine Belohnung sein und als solche eingesetzt werden: Spielzeug, Kuscheln, zur Schnüffelstelle gehen, zum Hundekumpel laufen. Damit es gut ankommt, muss es in den Kontext passen und auf die Erregungslage abgestimmt sein. Kuscheln zum Beispiel passt draußen oft nicht. Die Einladung ist: Ausprobieren und kreativ sein. Denn mehr, als dass der Hund etwas im momentanen Kontext nicht als Bestärkung empfindet, kann nicht passieren.

Und wie ist das mit dem Abbau von Belohnungen? Wenn Verhalten immer besser, andauernder, routinierter und zur Selbstverständlichkeit wird, die Erregungslage sinkt und auch das soziale Miteinander zwischen Hund und Mensch wächst, dann muss automatisch weniger oft und weniger hochwertig belohnt werden. Trotzdem ist der Tipp: Wir müssen jeden Tag mit unserer Umwelt konkurrieren. Gerade auf dem Spaziergang macht es deshalb Sinn, immer ein paar attraktive Belohnungen dabei zu haben.

Kongresstag 3

Ein neuer Tag bricht an … wir sind gespannt und müssen noch eine ganze Menge nachholen!

Live-Diskussion „Die ultimative Beschäftigung“

Die Diskussionsteilnehmerinnen Dagmar Spillner, Stephanie Rembiak und Anna Hillebrand waren sich einig: DIE ultimative Beschäftigung gibt es nicht. Was im Einzelnen passt und gut tut, hängt ab von Faktoren wie Alter, Bewegungsbedürfnis, Rasse, Gesundheit, mentalem Zustand, individuellen Lebensverhältnisse und auch individuellen Vorlieben der Vierbeiner. Und noch eine schöne Einigkeit: Es geht nicht um „Auslasten“ oder „Müdemachen“. Es geht um Glücklichmachen, um Ausgeglichenheit im Alltag, um zufriedene Hunde. Es geht darum, das komplett menschenbestimmte Hundeleben reicher zu machen.

Die gemeinsam entwickelte und diskutierte „Beschäftigungstorte“ (abgewandelt aus einer vorher von der KI vorgeschlagenen „Beschäftigungspyramide“) für das Beispiel eines 1jährigen lebhaften Hütehundes kann als sinnvolle Orientierung dienen.

Geniale Beschäftigungs- und Enrichmentidee für die Hundestunde von Dagmar Spillner: Alles, was im Haushalt Haare hat (von Hund und Katze über die Chinchillas bis zum Pferd), wird ausgekämmt, zu einem Schnüffelpäckchen gepackt und für ein anderes Hund-Mensch-Team mitgebracht.

Und Stephanie Rembiak stellte eine Idee vor, mit der wir uns auf unserem Live-Workshop weiter befassen: Ob Futterlandschaft, Neugiermaschine, Spielplatz für die Sinne oder Enriched Environment – das Arrangieren von Alltagsdingen in ungewohnter Form, das Auslegen von Futter und das komplett freie Erobern vereint das Beste als allen Beschäftigungswelten.

Kongresstag 4

Der Sendeplan:

Der Tag startete mit einer Live-Diskussion.

Der ganz normale Wahnsinn: Das Leben mit Welpen und Junghund

Wie viel sollen Welpen Spazierengehen? Und was tun, wenn beim Junghund „wegen Umbau geschlossen“ ist und vorübergehend alles Erlernte vergessen scheint? Das sind nur zwei Aspekte, die im Gespräch zwischen Maria Rehberger, Lisa Stolzlechner und Corinna Bachmann thematisiert wurden. Wir haben sie herausgepickt, weil sie uns besonders gut gefallen haben:

  • Wie ist das nun mit den Spaziergängen bei Welpen? Unsere Vorstellung von Spazierengehen im Sinne von „Strecke machen“ passt für sie nicht! Für sie lautet die Devise: Viel Zeit zum Erkunden und viel Zeit für freie Bewegung. Orte, an denen sich die Welpen frei und sicher bewegen können und sich in aller Ruhe umsehen dürfen, sind ideal. Leinenspaziergänge an der vierspurigen stark befahrenen Straße eher weniger. Der Weg zu den Erkundungsorten kann mit dem Auto oder mit dem Wagen (Jogger, Fahrradanhänger) zurückgelegt werden. Generell sind Wagen genial als Transporthilfe und Rückzugsorte für junge Hunde, die auch längeres Draußensein möglich machen. Überhaupt lautet fürs Draußensein die Devise: nicht nur laufen, nicht nur Action, sondern auch zur Ruhe kommen können. Unterwegs pausieren, ausruhen und sogar schlafen können helfen dabei, dass der Vierbeiner auch später gelassen unterwegs ist.

Tipp: das Positive feiern!

Schreibe jeden Tag 3 Dinge auf, die deinem Junghund Spaß gemacht haben und die gut klappt haben! Du kannst auch überlegen: Was fand mein Hund heute an und mit mir cool?
  • Und was, wenn beim Junghund plötzlich gar nichts mehr geht? In der Phase des Erwachsenwerdens (die je nach Hund durchaus bis ins zweite oder gar dritte Lebenjahr dauern kann) passieren immer wieder Umbauprozesses im Gehirn. Da ist es normal, dass Gelerntes plötzlich vergessen erscheint, Außenreize intensiver wahrgenommen werden und die Reaktionen heftiger und emotionaler ausfallen. Das ist kein „Jetzt testet er seine Grenzen aus“ sondern „wegen Umbau geschlossen“. Das zu wissen, hilft uns Zweibeinern, gelassener zu bleiben. Die Devise heißt: Schwieriges nicht krampfhaft trainieren, sondern eher vorübergehend vermeiden. Stattdessen lieber was önes mit dem Hund tun und es sich gut gehen lassen. Meist ist der Spuk schon nach wenigen Tagen wieder vorbei. Das gilt übrigens auch für Hundebegegnungen – gerade, wenn der Junghund plötzlich an der Leine pöbelt! Für diese Phase heißt es: Gemeinsames Spazierengehen mit ausgesuchten gelassenen, sozialkompetenten erwachsenen Hunden ist viel besser als aufgeregte Kontakte zu Gleichaltrigen im Hunde-Auslaufgebiet.

Antje Greiner-Mai: Achtung Wildschwein, Wolf, Biber und Co

Ich bin mit Hund im Wald unterwegs und es grunzt im Gebüsch – was tun? Praktische Tipps zum Aufeinandertreffen von Hund und Wildtieren gab’s im Interview mit Jägerin und Hundetrainerin Anje Greiner-Mai. Ein paar davon:

  • Was tun, wenn ich ein Wildschwein treffe? Hund ranholen, Leine kurzfassen, sich als Mensch großmachen, in die Hände klatschen, laut rufen („Hey, hopp hopp“!) und LANGSAM rückwärts entfernen. Schnelles Wegrennen könnte das Wildschwein dazu animieren, nachzusetzen. Sollte das Schwein trotzdem immer näher kommen (5-10 Meter sind kritisch) und auf Angriff gehen: Hund laufen lassen, selber irgendwo hochklettern.
  • Ich gehe mit dem Hund spazieren und sehe einen Wolf? Die meisten Wölfe sind bemüht, wegzukommen. Rat der Fachfrau: Sich laut, aber freundlich bemerkbar machen (cooler Tipp: laut ein Lied singen), sich entfernen.
  • Vorsicht bei Gewässern mit Biber-Bissspuren an den Ufergehölzen oder sichtbaren Biberburgen: Den Hund dort nicht im Wasser schwimmen lassen, denn Biberangriffe erfolgen oft von unten in die Pfoten und können böse Verletzungen verursachen.
  • Beim Auffinden vermeintlich verwaister jungen Wildtiere: Nicht anfassen, heißt die Devise. Dass jungen Hasen und Rehen irgendwo alleine liegen, ist normal. Sie werden mehrmals täglich von der Mutter versorgt. Bei anderen allein aufgefundenen Wildkindern gilt: Im Zweifelsfall im Handy den Live-Standort markieren und den Jäger informieren (kann auch über die Polizei kontaktiert werden).
  • Eigentlich selbstverständlich, aber der Vollständigkeit halber eine Erwähnung wert: Dickichte innerhalb des Waldes, dichte Gehölzinseln auf den Feldern oder dichte Schilfgürtel meiden und den Hund nicht hineinlassen. Sie sind Rückzugsorte für das Wild!
  • Und noch ein schöner Praxistipp für den Spaziergang mit Hund: Wenn der Hund stillsteht und sichtlich Wild wahrnimmt, dann ist das ein guter Anlass, ihn mit ruhiger Stimme zu loben und gerne auch zu belohnen. 🦴🎉 Denn: Wer stillsteht, stürmt nicht hinterher!

Kongresstag 5

Der Sendeplan:

Workshop „Die Neugiermaschine. Für Spieler, Optimisten und die, die es werden wollen“

Die „Neugiermaschine“ zählt zu unseren absoluten Beschäftigungs- und Enrichment-Favoriten:

  • Sie bietet eine langhaltende Hundehobby-Fülle aus Erkunden, Futterschnüffeln, Körperarbeit, Schnauzenarbeit und Problemlösen.
  • Sie fördert die Bewegungs- und Verhaltensvielfalt.
  • Sie macht Lust auf Neues und Hunde zu Optimisten.
  • Und: Sie ist supereinfach in jedem Wohnzimmer umsetzbar, kann ständig variiert werden und wird nie langweilig.

Im Hundekongress-Live-Workshop am 06.10.2026 bestand die Gelegenheit, die erste (oder eine weitere) Neugiermaschine in Gesellschaft zu bauen oder Anderen beim Bauen und Erobern zuzuschauen! Schön war es – und vielen lieben Dank an die 5 superengagierten Hund-Mensch-Teams Susanne & Emil, Vera & Smokey, Ute & Wolf, Inka & Albert und Jana & Bumblebee fürs Mitmachen!

Die 5 Teams haben aus folgendem Zubehör gebaut und gebastelt:

  • Stuhl, der später auf dem Boden liegen kann darf
  • Wolldecke bzw. große Fleecedecke
  • ein raschelnder bzw. knisternder Untergrund, z.B. Blatt Zeitungspapier, Müllsack, Auto-Sonnenschutz
  • Putzeimer oder ähnliches Kunststoffbehältnis, z.B. großer Plastikblumentopf oder Teigschüssel
  • 1 Stange, z.B. Besen, Schrubber, Staubsaugerrohr
  • 1 Hundeleine
  • 1 Handvoll Herbstlaub
  • 10 Bröckchen verschiedener Dinge, die Hunde essen dürfen, z.B. Stückchen Apfel, Gurke, Banane, Käse, Kartoffel, Zwieback, Knäckebrot, Hundekeks usw.
  • kleine Menge einer streichfähigen Leckerei, z.B. Quark, Hundelebewurst etc.
  • viele attraktive kleine „Trainingsleckerchen“
  • bei Verfügbarkeit: 1-4 Klopapier-oder Küchenpapier-Papprollen
  • bei Verfügbarkeit: 1-2 Zweige Kräuter aus dem Garten (ideal z.B.: Lavendel, Melisse, Rosmarin, Basilikum)

Aus ein paar Minuten Aufbauzeit wurden 20 Minuten Intensivbeschäftigung für die Vierbeiner!

Wer wissen will, wie genau das geht: Auf der Rückseite unseres SPASS-MIT-HUND-Flyers (der auch gerne zum Weiterverteilen kostenlos bei uns bestellt werden kann) findet sich eine Kurzanleitung für die Neugiermaschine!

Über Facebook haben wir tolle Bilder von den zuhause mitgebauten Neugiermaschinen erhalten: Hier gibt’s Inspirationen !

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11. Oktober 2026 Christina Sondermann
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