
Wie vielfältig und bereichernd kleine einfache Spielmöglichkeiten für Hunde sein können, wissen Sie sicher längst. Aber haben Sie auch daran gedacht, dass sich genau wie Ihr Hund auch Ihre anderen Haustiere über Beschäftigung freuen und von den vielfältigen positiven Nebeneffekten profitieren? Wer unser Spielebuch gelesen hat, der weiß bereits, dass viele der vorgestellten Spiele - mit gegebenenfalls kleinen Abweichungen - auch für Samtpfoten spielbar sind. Doch auch Ihre übrigen tierischen Hausgenossen freuen sich über Abwechslung in ihrem Leben. Warum nicht auch mit dem Papagei ein wenig Wohnzimmer-Agility betreiben, das Pferd mit einem Futterball überraschen, mit der Ratte ein wenig Nasenarbeit machen oder dem Kaninchen einen kleinen Trick beibringen? Und auch Ihr persönliches Haus-Huhn könnte sich zu Zeiten der Stallpflicht über ein kleines Beschäftigungsprogramm freuen.
Wir sagen: Schluss mit der
Langeweile und dem grauen Haustier-Alltag in Käfigen, Ställen, Boxen oder
anderen Domizilen unserer Haustiere - und eröffnen hiermit das große
Haustier-Spielefieber.
Wenn Sie Lust haben, dann machen Sie mit:
Verraten Sie uns, wie Sie Ihre
Haustiere beschäftigen: Schicken Sie uns Ihre Spielideen, Erfahrungsberichte
und Lieblingsfotos von Ihren Haustieren in Aktion bei Futter-, Nage-,
Denksport-, Schnüffel- oder Geschicklichkeitsspielen.
Verraten Sie uns Ihre
Lieblings-Links und -Buchtipps rund um Beschäftigungsmöglichkeiten für
Haustiere alle Art.
Und falls Sie bislang nur mit Ihrem Hund gespielt haben: Greifen Sie die eine oder andere Idee aus dem Spiel mit Ihrem Hund doch einfach auf, modifizieren Sie sie und bereichern damit den Alltag Ihrer anderen Haustiere. Anregungen dazu finden Sie hier auf unserer Webseite in den Aktionen unseres Spielefiebers, im "Home-Entertainment" - und natürlich auch in unserem Spielebuch für Hunde!
Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge und hoffen, nach und nach einen immer größeren Reigen unterschiedlicher Beschäftigungsideen für die verschiedenen Tierarten zusammenstellen zu können!
Der HINTERGRUND: Mit "ENRICHMENT" Den TIERISCHEN ALLTAG BEREICHERN
Natürlich macht es uns Zweibeinern zunächst einmal schlichtweg Freude, uns mit unseren tierischen Hausgenossen zu beschäftigen und sie beim Spielen zu beobachten. Doch es steckt noch mehr dahinter. Während artgerechte Beschäftigungsmöglichkeiten für unsere Haustieren erst in den letzten Jahren allmählich im Kommen sind, macht dieses Thema in modernen Zoos bereits seit mehr als 20 Jahren Schule - mit durchaus "ernstem" Hintergrund: Während in freier Wildbahn die Tiere den größten Teil des Tages mit Nahrungssuche, aber auch "Feindvermeidung" beschäftigt sind, fällt dies in Gefangenschaft weitgehend weg. Die häufige Folge davon sind Langeweile und damit einher gehende Verhaltensprobleme wie z.B. Stereotypien. "Enrichment" (engl. Bereicherung, Beschäftigung) heißt hier das Schlagwort für Haltungskonzepte, in denen es darum geht, den Lebensraum der Tiere zu bereichern und sie artgerecht zu beschäftigen.
Neben einer
abwechslungsreichen
Strukturierung der Gehege gehört vor allen Dingen die interessante Gestaltung
der Fütterung zum "Enrichment". Das Futter wird nicht mehr "einfach so" serviert,
sondern muss erarbeitet werden. Zum Beispiel...
werden Menschenaffen durch mit Futter gefüllten hohlen Baumstämmen angeregt, Werkzeuge zu benutzen und damit nach den Köstlichkeiten zu angeln - so, wie dies rechts im Bild im Torontozoo der Fall ist,
suchen Bären in mit Honig gefüllten Rohren nach Öffnungen,
wird das Futter irgendwo in der Anlage oder in der Streu im Gehege versteckt, um die Tiere eine Zeit mit der Suche nach Leckerbissen zu beschäftigen,
wird das Futter in - natürlich ungefährlichen - Verpackungen serviert, die zunächst geöffnet werden müssen und dann noch als Spielzeug dienen können. Im Bild unten rechts amüsiert sich ein Rentier im Columbus Zoo and Aquarium in Powell, Ohio mit einem - besucherfreundlich hübsch dekorierten - Futter-Karton.
Auch das Training von und mit Zootieren gehört zum "Enrichment". Kleine Übungen und Tricks stellen die Tiere vor neue Herausforderungen und lasten sie aus - und können gerade im Zusammenhang mit notwendigen medizinischen Untersuchungen eine wertvolle Hilfe sein.
Selbst in der Labor- und Nutztierhaltung macht man sich mittlerweile zunutze, dass Enrichment-Programme das Wohlbefinden der Tiere erheblich steigern können.
Wer mehr wissen will, kann sich hier
schlau machen:
"Da ist der Bär los. Strategien gegen tierische Langeweile im Zoo" hieß ein Radio-Beitrag im WDR 5-Magazin Leonardo - hier kann man ihn nachlesen.
Umfangreiche - englischsprachige - Sammlungen von Enrichment-Möglichkeiten in der Tierhaltung gibt's bei www.enrichment.org, bei www.enrichmentonline.org oder auf der Webseite des Torontozoo.
Auf der Homepage der Zoo-AG der Uni-Bielefeld www.zoo-ag.de finden sich immer wieder auch Artikel zum Thema Enrichment.
Auch, wenn sich die vorgestellten Enrichment-Programme hauptsächlich auf Zootiere beziehen, finden sich dort garantiert auch Anregungen für das eigene Haustier. Denn es liegt auf der Hand, dass das, was für Zoo-, Versuchs- oder Nutztiere gilt, erst Recht von Bedeutung für unsere persönlichen tierischen Hausgenossen ist. So, wie wir sie zu uns genommen haben, damit sie unser Leben bereichern, sollten wir das auch mit ihrem Alltag tun und versuchen, ihren Bedürfnissen gerecht zu werden.
Und deshalb: Viel Spaß mit Ihrem persönlichen Enrichment-Programm.
SPIEL- UND BESCHÄFTIGUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR TIERISCHE HAUSGENOSSEN
Hier sollen auch Ihre Ideen, Fotos, Links und Buchtipps rund um die Beschäftigung mit Ihren tierischen Mitbewohnern Platz finden. Was tun Sie für das "Enrichment" Ihrer Tiere? Ein paar Ideen haben wir bereits zusammen getragen - aber Sie haben garantiert noch viel mehr auf Lager; als Experten für Ihre ganz persönlichen Haustiere!
Katzen
Genau wie Hunde sind Katzen begeisterte Wohnzimmer-Agility-Sportler, betreiben gerne Denksport und haben Spaß an Futtersuchspielen und Leckerchen-Bällen. Schauen Sie sich um auf unserer Webseite: Im Home-Entertainment und in den übrigen Menüpunkten des Spielefiebers finden Sie Spielideen, mit denen Sie - geringfügig modifiziert - auch Ihre Katze erfreuen können. Ein paar besonders gute Ideen stellen wir Ihnen auch schon an dieser Stelle vor - und zum Schluss noch einen Buchtipp, der garantiert Schwung in das Leben Ihrer Samtpfote bringen wird:



Das fröhliche Trio Leroy, Ritchy und Jim-Bob
beispielsweise lässt keinen Zweifel daran, dass Denksportgeräte nicht nur
Hunden viel Spaß machen. Auch, wer nicht so viel Talent oder Zeit zum Erfinden
und Werkeln hat wie Marianne Keuthen, die die blau-gelbe Spielstation selbst
entwickelt und gebaut hat, muss nicht in die
Röhre
gucken. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe käuflicher Spiele aus Holz bzw.
MDF-Platte, die zwar bislang noch im Hundezubehör-Handel erhältlich sind, an
denen jedoch auch Ihre Samtpfote viel Freude haben kann. Auch Sie werden Spaß
daran haben, zu beobachten, welche Strategien sie entwickelt, um an die
versteckten Leckerchen zu gelangen.
Hätten Sie gedacht, dass Ihre Katze auch den Schnüffelspielen nicht abgeneigt ist? In unserer Aktion Schnüffelnase zum Beispiel haben wir eine Anleitung zum Geruchsmemory und die - ebenfalls von Marianne Keuthen entwickelte - Scentbox vorgestellt. Eigentlich gedacht für den Hund, aber: Ganz offensichtlich haben auch Katzen Spaß an Schnüffelspielen. Mehrere Versuche mit schnüffelnden Samtpfoten verliefen überaus erfolgreich. Also: Probieren Sie es aus und beziehen Sie Ihre Katze in spaßbringende Hütchen- und Geruchsunterscheidungsspiele mit ein.
Mehr Katzenspiele von Marianne Keuthen sind zu finden auf ihrer Webseite www.intellidog.de (nicht vom Namen täuschen lassen - hier kommen auch Samtpfoten voll auf ihre Kosten!).
Eine weitere unglaublich kreative Idee für grenzenlosen Spielespaß stellte uns Helena Dbaly vor. Weil das herkömmliche Spielzeug ihre Katzen Faramir und Brumli meist schnell langweilte, hat sie sich etwas viel Besseres einfallen lassen - sie bastelt für ihre Katzen "Fummelbretter": Auf eine Grundplatte aus Karton oder Holz werden verschiedenste Elemente befestigt (aufgeklebt oder festgeschraubt), in denen Futterbröckchen deponiert werden. Aufgabe der Katze ist es, mit Pfote oder Schnauze nach den Leckerchen zu angeln und mit viel Kreativität und Geschicklichkeit Strategien zu entwickeln, an das Futter zu kommen.


Sie sind neugierig geworden? Dann werden Sie sich freuen - denn das Zubehör für die allereinfachste Variante der Fummelbretter haben Sie bereits zuhause:
Als Basisplatte verwenden Sie ein Stück
stabilen Karton.
Darauf kleben Sie (weißer, billiger Holzleim hat sich als günstig hierfür erwiesen) WC- und Küchenpapierrollen (am besten abgeschrägt oder horizontal aufkleben), Korkteile, Eierschachteln oder zu Schubladen umfunktionierte Streichholzschachteln. Ganz besonders hoch im Kurs stehen Fummelmöglichkeiten aus durchsichtigem Material. Viele „Innereien“ von Gebäck- und Pralinenpackungen eignen sich sehr gut hierfür (und der Zweibeiner hat gleich auch noch etwas zu knabbern). Jetzt müssen Sie nur noch die Futterbröckchen in den Röhren, Vertiefungen und sonstigen Verstecken Ihres Fummelbrettes verstauen - und los geht der Spielespaß.
Natürlich sind die Karton-Fummelbretter nicht von unbegrenzter Lebensdauer. Rabiat zu Werke gehenden Samtpfoten hält so manche Konstruktion nicht stand. Dass Sie dann nicht mit Ihrer Katze schimpfen (schließlich haben Sie sie eingeladen, sich am Fummelbrett nach Herzenslust auszutoben und Spaß damit zu haben!) versteht sich von selbst. Außerdem löst Ihre Samtpfote damit gleichzeitig ein Hygieneproblem: Weil WC-Papierrolle, Eierschachteln und Co. natürlich nicht abwaschbar sind und Reste der Leckerchen immer daran kleben bleiben, sollten Sie sie ohnehin nicht allzu lange verwenden. Das heißt also: Entweder Sie basteln flugs ein neues Spielcenter aus Karton - oder aber Sie begeben sich gleich an die Profi-Variante für den Langzeit-Spaß: ein Fummelbrett auf einem Holzbrett!
Als Material für Ihre Grundplatte dient ein
etwa 1 cm dickes Brett. Die Größe richtet sich ganz nach Ihren Wünschen - und
nach Ihrem Platz zuhause. Wenn gleich mehrere Samtpfoten in Ihrem Haushalt
leben, sollte Ihr Fummelbrett eher länglich und schmal (und nicht quadratisch)
ausfallen: Die Erfahrung hat gezeigt, dass selbst Katzen, die sich nicht
übermäßig mögen, bei ausreichendem Abstand an den entgegengesetzten Enden
gleichzeitig aktiv sein können.
Bei
der Auswahl der Aufsätze sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Als wahre
Fundgrube für die Ausstattung des Fummelbrettes haben sich Flohmärkte erwiesen,
und sicherlich fördert auch der eigene Dachboden oder die Entrümpelungsaktion
der Wohnung noch reichlich Material zutage: So wird ein alter Setzkasten im Nu
zum Fummellabyrinth, und auch in der kleinen Ablagebox aus stabilem
Drahtgeflecht, im kleinen Plastik-Behältnis oder in der Eiswürfelform stecken
Fummel-Herausforderungen. Wer zusätzlich in die dritte Dimension gehen möchte,
bastelt eine kleine Wand mit Löchern darin, in denen in Tücher gewickelte
Leckerchen versteckt werden: So muss die Katze erst ihre Nase benutzen, um
herauszufinden, was da Leckerches drin ist, bevor die eigentliche
Herausforderung - das Herausziehen und Auspacken - beginnt. Auch kleine
selbstgebastelte Denksportgeräte, wie das "Flaschendrehen" auf den unteren
Bildern, haben auf dem Fummelbrett Platz. Je mehr verschiedene Formen und
Materialien Sie für die Fummel-Elemente verwenden, um so besser. Dass die
Sicherheit Ihrer Samtpfote dabei im Vordergrund steht, versteht sich von selber:
Achten Sie beispielsweise darauf, dass das Katzenpfötchen nirgendwo eingeklemmt
werden kann, verzichten Sie lieber auf Glas und Schnüre als "Fummelmaterialien"
usw. Generell gilt: Lassen Sie Ihre Samtpfote zunächst nur unter Aufsicht
fummeln und schauen Sie, wie Sie mit den Materialien klarkommt und umgeht.
Jetzt gilt es, die Aufsätze auf der Grundplatte zu befestigen. Der besseren Haltbarkeit wegen sollten Sie sie möglichst anschrauben. Beim Anschrauben von Plastikteilen empfiehlt sich zusätzlich die Verwendung einer Unterlegscheibe, damit das Plastik nicht einreißt. Helena Dbaly versiegelt nach dem Aufschrauben noch alle Holzteile mit Lack, so dass das Brett feucht abwischbar wird und sich kein Fett der Leckerchen festsaugen kann.


Sie
finden die Idee des Fummelbrettes unschlagbar gut, Ihnen fehlt aber der Platz
dafür? Dann haben auch Sie jetzt keine Ausrede mehr, keins zu basteln: Wenn Sie
noch ein kleines Stückchen Wand für Ihre Katze frei haben, dann bauen Sie Ihr
Fummelbrett doch einfach in die Höhe! Auch an eine erhöhte Höhle Ihres
Katzenkratzbaumes können Sie so ein vertikales Fummelbrett anschrauben. Schauen
Sie Helena Dbalys Modell des Wand-Fummelbrettes an und lassen Sie sich
überzeugen:


Übrigens sind alle Kartonteile inklusive der Schublädchen aus Streichholzschachteln mit Klarlack versiegelt, so dass alles abwaschbar ist.


Generell sind Fummelbretter für Samtpfoten so attraktiv, dass sogar Katzen, die ansonsten kaum für Leckerchen zu begeistern sind, großen Spaß daran entwickeln können - hier zählt offensichtlich die Herausforderung! Helena Dbaly weiß außerdem zu berichten, dass selbst Katzen, die sich nicht besonders gut verstehen, häufig gemeinsam am Fummelbrett beschäftigt sind, ohne aufeinander loszugehen. Übrigens: Scheue Katzen, die (noch) nicht so mit ihren Besitzern verbunden sind, scheinen es zu schätzen, in aller Ruhe nachts am Fummelbrett aktiv zu sein, während andere Samtpfoten offensichtlich die größten Fummel-Aktivitäten entwickeln, wenn ihre Besitzer zusehen. Und wenn Sie mit einer bislang eher gelangweilten Wohnungskatze zusammenleben, die das Problemlösen noch nicht gewöhnt ist, dann haben Sie ein wenig Geduld: Es kann durchaus sein, dass Ihr Stubentiger zunächst wenig Interesse am Fummelbrett zeigt - das ändert sich mit ein wenig Übung jedoch garantiert! Und noch ein Tipp zum Schluss: Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihr Fummelbrett mit immer wieder verschiedenen Leckereien zu bestücken - so bleibt es für die Katzen dauerhaft attraktiv.
Wir finden: Fummelbretter sind eine tolle und einfache Idee mit hohem Spaßfaktor und Nutzwert - und noch dazu ein Bastelspaß, an dem sich gleich die ganze Familie beteiligen kann. Nachmachen lohnt sich - und das geht jetzt sogar noch einfacher und mit noch mehr Ideen: Die Webseite www.katzenfummelbrett.ch von Helena Dbaly ist eine echte Ideen-Schmiede!
Und
gleich noch eine Beschäftigungsmöglichkeit für die Katz': Fummeln in "Light-Variante"
funktioniert auch mit einer Fummelkiste! Dafür benötigen Sie eine Kiste
(am besten nicht allzu flach, damit die spätere Füllung nicht so leicht heraus
fällt), deren Boden Sie mit einer Lage Kastanien, Flaschenkorken, Pingpongbälle,
zusammengeknülltem Zeitungspapier oder - wie auf unserem Bild rechts -
Plastikfrüchten bedecken. Dabei sollte auf dem Kistenboden noch so viel Raum
bleiben, dass die Katzenpfoten bequem zwischen den "Fummelelementen" Platz
finden. Nun werfen Sie eine Hand voll Leckerchen in die Kiste - und fertig ist
der Fummelspaß. Tipp: Weil Leckerlireste und Speichel ihre Spuren hinterlassen,
sollte man die Kiste und auch ihr Innenleben je nach Material regelmäßig
reinigen und abspülen bzw. ersetzen. Wie gut so eine Fummel- und Schnüffelkiste
bei den Samtpfoten offensichtlich ankommt, zeigt die Bildreihe unten: Ein Karton
mit Zeitungspapier und versteckten Leckerchen darin sollte eigentlich etwas
Abwechslung in den Zwinger eines Tierheim-Hundes bringen. Tierheim-Kater Dirko
sah es mit Interesse - und nahm den Karton gleich selbst in Beschlag. Einfacher
geht's nicht!
Und last but not least: Wer Spaß an der Beschäftigung mit Samtpfoten hat, sollte sich unbedingt anmelden in der Katzenclicker-Mailingliste bei yahoogroups. Neben einem regen Austausch zum Clickertraining (Sie werden sich wundern, was alles möglich ist!) finden sich hier auch Unmengen von Bildern und Anregungen rund um Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Katzen (z.B. auf der Mailinglisten-Webseite unter dem Menüpunkt "Fotos").


Und wer sich lieber in Buchform über Spiel und Spaß mit Katzen informieren will, der guckt seit Kurzem endlich nicht mehr in die Röhre: Das erste umfassende "Spielebuch für Katzen" ist da! Helena Dbaly (die Erfinderin des Katzen-Fummelbretts) und Stefanie Sigl zeigen, was man mit Katzen alles anstellen kann. Nicht abschrecken lassen vom durchaus "stolzen" Preis von 19,90 Euro für das gut 100seitge Paperback-Buch - es ist jeden Cent wert und ein absolutes "Muss" für alle, die entdecken möchten, was in ihrer Katze steckt!
Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten und andere Nagetiere
Schluss mit der Trostlosigkeit im Alltag Ihrer Kaninchen und Nager! Als wahre Fundgrube rund um die artgerechte Haltung und Beschäftigung für Kaninchen, Meerschweinchen, Mäuse, Ratten, Hamster, Chinchillas und Co. entpuppt sich die Webseite www.nager-info.de. Unglaublich, was die Tierschützer der Nagerhilfe / Nagerinfo hier auf die Beine gestellt haben! Wir garantieren Ihnen: Wenn ein Kaninchen oder Nager bei Ihnen lebt, werden Sie auf diesen Webseiten "versacken", so viele Infos finden Sie dort. Klicken Sie auf der Startseite auf die Unterseite "Ihrer" Tierart. In den jeweiligen Inhaltsverzeichnissen finden Sie stets Unterkapitel zum Themenbereich Enrichment - mit vielen Ideen und Anleitungen zur abwechslungsreichen Ausstattung des Geheges, zur interessanten Gestaltung der Fütterung und weiteren artgerechten Beschäftigungs- und Spielmöglichkeiten. Unser ganz besonderer Tipp sind die Infomappen zum Download für die einzelnen Tierarten: kompakte Nachschlagewerke mit allen wichtigen Informationen rund um die tiergerechte Haltung der Kaninchen und Nager, die unbedingt Verbreitung verdienen (und sich übrigens, wie wir finden, auch prima als Mitbringsel für Kaninchen- und Nagerbesitzer eignen). Gehen Sie entweder bei www.nager-info.de auf den Unterpunkt "Nager-Info / Infomaterialien" - oder folgen Sie gleich den nachstehenden Direktlinks zu den pfd-Dateien:
Infomappe "Meerschweinchen tiergerecht halten" (40 A4-Seiten)
Infomappe "Hamster tiergerecht halten" (18 A4-Seiten)
Infomappe "Zwerghamster tiergerecht halten" (34 A4-Seiten)
Infomappe "Kaninchen tiergerecht halten" (46 A4-Seiten)
Infomappe "Ratten tiergerecht halten" (28 A4-Seiten)
Infomappe "Farbmäuse tiergerecht halten" (33 A4-Seiten)
Infomappe "Rennmäuse tiergerecht halten" (29 A4-Seiten)
Auch auf auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zur Beschäftigung
Ihrer Kaninchen und Nager:
Im Archiv der WDR-Fernsehsendung "Tiere suchen ein Zuhause" finden Sie den
Artikel
"Fit for Fun: Spiele für Kaninchen und Meerschweinchen" mit vielen
guten Ideen zur Beschäftigung - als Zusammenfassung
eines Beitrages, der im Sommer 2006 gesendet wurde.
Meerschweinchen
und Kaninchen, die das Kooperieren mit ihren Menschen gewohnt sind, könnten auch
Spaß an ein wenig Agility haben und sich in einem kleinen Hindernisparcours
austoben.
Anleitungen für einen
Selbstbauparcours finden Sie auf den Seiten der Zeitschrift "Ein Herz für
Tiere". Aber Achtung - lesen Sie die Anleitung kritisch. Wichtig ist, dass Sie
auf rein freiwilliger Basis arbeiten: ohne Ihr Tier zu berühren, zu schubsen
oder schieben oder gar hochzuheben, ohne Leine, mit vielen Leckerlis als
Belohnung und nur in der gewohnten Umgebung des Zuhauses. In vielen
Tierhandlungen gibt es mittlerweile Zubehör und Hindernisse für das so genannte
"Kaninhop" oder "Bunny-Hop" zu kaufen. Solange Sie sich an die genannten
Spielregeln halten, kann das viel Spaß machen. Lassen Sie sich nicht dazu
verleiten, Ihr Kaninchen an die Leine zu legen, über die Hindernisse zu heben
oder gar Turniere mit ihm zu besuchen - dann wird der Spaß ganz schnell
einseitig. Eine sehr gute
Anleitung
zum tiergerechten Kaninhop finden Sie beispielsweise in der oben genannten
Infomappe "Kaninchen tiergerecht halten" (S. 29-30).
Eine weitere Fundgrube für Kaninchenfreunde ist die Seite
www.kanincheninfo.eu.
Dort stehen beispielsweise jede Menge Infoblätter rund um die artgerechte
Kaninchenhaltung zum Download bereit, so auch das
Infoblatt Kaninchenspielzeug mit Ideen zur Beschäftigung der Mümmelmänner.
Eine sehr nette Seite
rund um die artgerechte Haltung und Beschäftigung von Kaninchen hat auch Maren Hahnisch ins Web gestellt: Unter
www.wodwo.gmxhome.de
finden sich viele gute Ideen, Bau- und Trainingsanleitungen, inklusive einer
Einführung ins Clickertraining mit Kaninchen.
Ganz aktuell: Gleich mehrere Artikel zur Beschäftigung von Ratten (fast 20 Seiten Text und Bilder) finden sich in der Ausgabe November / Dezember 2006 der Zeitschrift Rodentia aus dem Natur- und Tier-Verlag, der derzeit einzigen Fachzeitschrift für Kleinsäuger.
Übrigens: Dass auch Degus das gemeinsame Spiel und Training zu schätzen wissen, zeigt in unserem Bild Degu Lucy (http://people.freenet.de/deguclick)
Vögel
Welche wache Intelligenz in unseren gefiederten Hausgenossen schlummert, zeigt hier unser Model Huhn Penny. Im "Alltag" ein ganz normales, glückliches Huhn, widmete sie sich begeistert den Spiel- und Trainingseinheiten mit ihren Menschen, Susi und Alex Putz. Bis hin zur professionellen Bedienung von ursprünglich für die Hunde des Haushaltes gedachten Denksport-Gerätes hat Penny es gebracht. Beschämend, wenn man bedenkt, wie wir Menschen mit unseren Nutztieren umgehen - und wie viele von Pennys sicherlich nicht minder intelligenten und lebensfrohen Artgenossen ihr Dasein unter tierunwürdigen Bedingungen fristen müssen...


Wie pfiffig Vögel sind, bestätigt garantiert auch Ann Castro. Die Vogel-Expertin und Buchautorin ("Die Vogelschule: Clickertraining für Papageien, Sittiche und andere Vögel" - ein tolles Buch für alle, die ihrem Vogel etwas bieten wollen!) lebt und trainiert mit Papageien und widmet sich dabei speziell dem Clickertraining. Von ihr haben wir staunend erfahren, dass auch Vögel durchaus Spaß am Wohnzimmer-Agility haben können: Hat der Vogel erst einmal mit Clickertraining gelernt, die Spitze eines Stabes (Target-Sticks) anzustupsen, so kann er - geleitet vom Target-Stick - mühelos einen kleinen Kletter- und Trainingsparcours, der Fitness, Körpergefühl und Selbstbewusstsein schult, überwinden. Zu Hindernissen werden u.a. ein Turnschuh, ein Zerrseil für Hunde oder ein kleiner Karton. Ganz am Ende dieser Seite zeigt Huhn Penny, wie so etwas aussehen kann.
Und auch, wenn Sie nicht den Ehrgeiz haben, mit Ihren gefiederten Freunden gezielt zu trainieren, müssen Sie nicht auf Beschäftigung verzichten. Mit einem Futtersuchspiel wie diesem können Sie jeden Vogel in Verzückung versetzen: Dabei werden drei alte Küchen-Handtücher miteinander zu einem Zopf verflochten und zusätzlich mit einem Seil fest verschlossen. In die Öffnungen dieses Flechtzopfes können Sie nun Leckerchen hineinschieben. Wer das ganze (und noch viel mehr) auf Video sehen möchte, schaut Ann Castros Webseite www.birds-r-fun.com vorbei. Auf der Startseite unten rechts können drei inspirierende TV-Beiträge rund um ihr Papageien-Projekt und Papageien-Enrichment angeschaut werden.
Wer in unseren Schlemmer- und Nagetagen oder im Spielebuch gestöbert hat, der kennt den Kong für Hunde: ein robuster Naturkautschuk-Kegel, der mit Essbarem jeglicher Art gefüllt werden kann. Speziell für Vögel gibt's den Bird-Kong, der viel Spaß rund um die Nahrungsbeschaffung verheißt.
Unser Spezial: Lebensqualität trotz
Stallpflicht für Hühner!
Sie alle wissen es: Zu Zeiten der Vogelgrippe herrscht je nach Region und Jahreszeit immer mal wieder Ausgehverbot für Hühner und anderes Geflügel. Die Stallpflicht trifft gerade diejenigen ganz besonders hart, die ihren Tieren bislang ein glückliches, artgerechtes Leben mit viel Platz, Licht, Luft und Sonne ermöglichen wollten. Wir freuen uns deshalb ganz besonders über einen Beitrag der verhaltenskundlich arbeitenden Tierärztin Maria Hense: Sie zeigt auf, wie ein "Enrichmentprogramm" für zwangsaufgestallte Hühner aussehen kann - wie der Hühnerstall mit einfachen Mitteln zu einem attraktiveren Lebensraum wird oder wie die Hühner durch ein abwechslungsreicheres Fütterungsprogramm beschäftigt werden können. Schon mit geringem Aufwand lässt sich die Lebensqualität im Hühnerstall erheblich verbessern. Aus dem Text von Maria Hense haben wir einen Handzettel als pdf-Datei entworfen, den Sie anschauen, abspeichern, ausdrucken und weitergeben können. Die Weiterverbreitung in Papier- oder Dateiversion ist ausdrücklich erwünscht! Helfen Sie, auch in Zeiten der Stallpflicht ein wenig Sonnenschein ins Hühnerleben zu bringen!
Fische
Ja, Sie lesen richtig. Sie können auch darüber nachdenken, wie Sie die Lebensbedingungen Ihrer Fische weiter verbessern können. Die amerikanische Tier-Trainerin und "Clicker-Pionierin" Karen Pryor meint, dass Fische mentale Stimulation und Abwechslung genau so schätzen wie alle "Landtiere". Auf ihrer Webseite gibt sie deshalb Tipps zum "Enrichment" für Fische.
Pferde
Wie sieht's aus? Schubst Ihr Pferd ab und an einen großen Futterball durch die Gegend? Packen Sie ihm Snackpakete? Welche Art von Beschäftigung genießt es mit Ihnen? Lassen Sie es uns wissen!
Für alle der Hit: Clickertraining als mentale Stimulation
Ob Hund, Katze, Maus oder Papagei: Eine tolle mentale Stimulation für alle Tierarten ist das Clickertraining. Dabei erleben auch die zweibeinigen Trainingspartner regelmäßig Aha-Effekte, zu welchen geistigen Leistungen das persönliche Haustiere doch fähig ist. Neben dem Beschäftigungs- und Auslastungs-Effekt ermöglicht das Clickertraining das Einüben nützlicher Dinge, die das Zusammenleben erleichtern, und sogar die Bewältigung problematischer Verhaltensweisen - ganz ohne Druck und Stress und mit jeder Menge Spaß. In der letzten Zeit gibt es auch im deutschsprachigen Raum immer mehr Bücher, Webseiten und weitere Informationen zum Clickertraining mit Haustieren jeglicher Art. Schauen Sie doch einmal in der Haustier-Clicker-Offensive unserer "Clicker-Welt" vorbei. Dort finden Sie viele weitere Informationen.


Und sonst?
Wir sind uns sicher: Es gibt noch viel viel mehr. Dafür sind SIE schließlich die Experten - und wir sind gespannt, welche Tierarten Sie noch beschäftigen und welche Spiele Sie mit ihnen spielen.
LAST BUT NOT LEAST: Ein paar Spielregeln, bevor es Losgeht
Eigentlich selbstverständlich - und trotzdem eine Erwähnung wert: Qualitätsvolles Spielen zeichnet sich immer dadurch aus, dass beide Seiten Spaß haben - nicht, dass der Mensch in seinem Eifer vergisst, darauf zu achten, dass auch der tierische Spielpartner mit der gleichen Begeisterung dabei ist... Die Voraussetzungen für Spaß ohne Grenzen auf beiden Seiten sind im Normalfall erfüllt, wenn Sie die folgenden Spielregeln berücksichtigen:
Am besten kann es uns
unser tierischer Mitspieler selbst sagen, ob er mit Freude bei der Sache ist.
Das setzt aber voraus, dass Sie seine Sprache verstehen. Lernen sie deshalb, Ihr
Tier zu "lesen". Machen Sie sich schlau über seine Körpersprache, sein
Ausdrucksverhalten, seine Bedürfnisse. Wenn Sie Anzeichen von Stress, Angst oder
Unbehagen entdecken, dann überlegen Sie, wie Sie die Spiel- und
Trainingssituation so gestalten können, dass Ihr Tier sich wieder wohl fühlt.
FREIWILLIGKEIT wird beim
gemeinsamen Spiel groß
geschrieben. Absolut tabu ist es, das Tier durch Berührungen, Drücken, Schieben
oder Ziehen in die richtige Position zu manövrieren. Mit einem Leckerchen in der
Hand als "Magnet" oder - wenn Sie clickern - mit dem Target-Stick können Sie das
viel eleganter lösen - und verderben Ihrem Mitspieler nicht den Spaß am
gemeinsamen Tun.
Arbeiten Sie immer auf
Belohnungsbasis: Finden Sie heraus, welche Belohnungen für Ihr Tier am attraktivsten
sind und wofür es sich richtig ins Zeug legt.
Denken Sie in kleinen
Schritten: Es muss nicht jedes Spiel komplett und auf Anhieb gelingen. Feiern
und belohnen Sie bereits kleine Schritte. Gestalten Sie die Spiele immer so
einfach, dass kein Frust aufkommt.
Verwenden Sie nur solche Materialien, an denen sich Ihr Tier nicht verletzten kann und überlassen Sie Ihrem Tier eine neue Beschäftigungsmöglichkeit nie unbeaufsichtigt.
Wenn Sie dies beachten, sind die Weichen gestellt für jede Menge Spiele-Spaß mit Ihren Haustieren. Wir wünschen viel Freude beim Ausprobieren und Nachmachen und freuen uns über Ihre Rückmeldung!
Und noch EIn Kleiner EXkurs: ENRICHMENT für MALAIENBÄREN AUF Borneo!
Einen Beitrag zum Thema Enrichment, über den wir uns besonders gefreut haben, erhielten wir von Katrin Pein. Als engagierte Tierschützerin sorgt sie nicht nur für die Beschäftigung ihrer persönlichen Vierbeiner Hund Rudy und Katze Velvet (die schwarze Samtpfote auf dem Bild über diesem Text ist Velvet, in Aktion an einem Denksportgerät), sondern hat jüngst auch auf Borneo Malaien-Bären durch Enrichment glücklich gemacht. Katrin Pein schreibt:
"Ich komme gerade von meiner Expedition aus Borneo zurück. Borneo (und Sumatra) sind die letzten Habitate für wilde Orang Utans, doch deren Lebensraum wurde innerhalb von 20 Jahren auf die Hälfte minimiert und der Kahlschlag und die Brandrodung der letzten zusammenhängenden Regenwälder schreitet täglich voran. BOS (Borneo Orangutan Survival Foundation, www.bos-deutschland.de) hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Prozess zu stoppen und illegal gehaltene Orangs zu konfiszieren. Orang Utans symbolisieren die Spitze des Regenwaldes - wo sie leben können, können auch alle anderen Tierarten wieder heimisch werden.
So hat BOS unter anderem ein Areal für die letzten Malaienbären (oder auch "sunbears") zur Verfügung gestellt, wo beschlagnahmte Bären endlich ein gesichertes Leben führen können. Diese Bären werden in jungen Jahren unter erbärmlichen Zuständen als Haustier gehalten. Später erwartet sie dann der Tod, indem ihre Pfoten bei lebendigem Leib in kochendes Wasser gehalten und erst später abgeschnitten werden.


Wir hatten die Möglichkeit, für diese
derzeit 56 Bären enrichments aus Bambus zu bauen.
Bambus kommt dort natürlicherweise mit dicken Stämmen und ca. 5 Meter hoch
vor (ein Traum jeden Gärtners...).
Wir haben die einzelne Stämmen
zersägt (Anmerkung: mit einem stumpfen Fuchsschwanz und das ganze bei
ca. 38 Grad im Schatten und 80% Luftfeuchtigkeit), so dass ca. 50 cm lange
geschlossene Bambusstücke entstanden.



In diese haben wir anschließend mit einem
Bohrer ein kleines Loch
gebohrt und jede Menge Erdnüsse und Palmzucker gestopft.
Anschließend durften wir diese Spielzeuge in das 54ha-große Gehege
werfen und wurden für unsere schweißtreibende Arbeit schnell belohnt.
Den Bären machte es genauso einen Spaß, den Zucker herauszuschlecken
wie uns das Zuschauen.
Durch ihre unglaublich großen Zähne gelang es den meisten irgendwann,
den Bambus zu zerbeißen. Einige andere versuchten es, indem sie das
Rohr immer auf einen Stein schlugen.


Diese Bären haben wir für einen Moment noch glücklicher gemacht! Doch sehen Sie selbst - Fotos sagen mehr als tausend Worte."
Dem können wir uns nur anschließen! Ein
herzliches Dankeschön an Katrin Pein für diesen tollen Beitrag und die
wunderbaren Bilder. Übrigens: Weitere tolle Bilder von Kathrin Peins Reise nach
Borneo finden sich jedes Jahr im
Kalender "Primaten helfen Primaten", dessen Erlös den Orang Utans zugute
kommt.
©
Christina Sondermann 2008
Kontakt: christina@spass-mit-hund.de